«Wenn ich König*in wäre ….»
12. JVV Kinder- und Jugendrechte, Kreativität und Spaß

 

Zwei Prinzessinnen: Unkonventionell Sonja Hillebrand (links, Jugendreferentin) und, so wie sich viele eine Prinzessin vorstellen, Lisa Timmerberg (Vorsitzende des Synodalen Jugendausschusses). FOTO: EV JUGEND

Zwei Prinzessinnen: Unkonventionell Sonja Hillebrand (links, Jugendreferentin) und, so wie sich viele eine Prinzessin vorstellen, Lisa Timmerberg (Vorsitzende des Synodalen Jugendausschusses).
FOTO: EV JUGEND

BAD DRIBURG – Die 12. Jugendvollversammlung (JVV) der Evangelischen Jugend im Kirchenkreis Paderborn fand mit 70 Teilnehmenden aus den Kreisen Höxter und Paderborn im Frühjahr im Gemeindehaus Bad Driburg statt. Das Motto wurde angesichts des aktuellen Themas „Kinder- und Jugendrechte“ gewählt: „Wenn ich König*in wäre…“. In Workshops und an verschiedenen Stationen konnten sich die Jugendlichen damit auseinandersetzen.
Im Anspiel trafen zwei Prinzessinnen aufeinander, die eine schick gekleidet wie es sich für eine Prinzessin gehört, die andere unkonventionell im Minirock, mit praktischen Gummistiefeln und Regenschirm. Diese will – statt Chinesisch für internationale Beziehungen zu lernen -, ihre Zeit für die wichtigen Dinge im Leben nutzen. So kam die Frage auf, was die Teilnehmenden machen würden, wenn sie Königin oder König wären? Nach entsprechender Kostümierung wurden die Antworten mit der Kamera aufgenommen und ein Kurzfilm produziert. Ebenso gut besucht war der Poetry Slam Workshop, wo die Jugendlichen nach Schreibübungen entsprechende Texte verfassten.
Außerdem wurde das Spiel „Festung“ durchgeführt, in dem es um Persönlichkeiten aus der Vergangenheit und Gegenwart ging. Alle verband, dass sie sich in irgendeiner Weise für ihre Rechte eingesetzt haben, viel Aufmerksamkeit erlangten und einiges verändern konnten. So wie das schwedische Mädchen Greta Thunberg, die eine Inspiration vor allem für junge Leute ist, wie die Fridays For Future-Bewegung zeigt.
Kreativität war gefragt, als Logos für Kinder-und Jugendrechte entworfen wurden. An den einzelnen Entwürfen wird demnächst weiter gearbeitet mit dem Ziel, daraus ein einziges Logo entstehen zu lassen.
Nach dem Pizzaessen gingen alle gestärkt ins Plenum, wo die Ergebnisse der einzelnen Workshops vorgestellt wurden. Der Abschluss der JVV wurde mit einem Gottesdienst gefeiert. Für weiterhin gute Stimmung sorgte hier nicht zuletzt die musikalische Begleitung durch den tollen Gitarristen und hervorragenden Sänger David Geschke.

 

 

 

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