Beliebter Treff- und Anlaufpunkt für die Jugend
25 JAHRE HoT Altenbeken feierte Jubiläum mit vielen Gästen

Feierten den 25. Geburtstag des HoT zusammen mit vielen Gästen: (v.l.) Der ehemalige Altenbekener Gemeindepfarrer Richard Pothmann, HoT-Leiter Wolfgang Dehlinger und Pfarrerin Katrin Elhaus. FOTO: SILKE RIETHMÜLLER

Feierten den 25. Geburtstag des HoT zusammen mit vielen Gästen: (v.l.) Der ehemalige Altenbekener Gemeindepfarrer Richard Pothmann, HoT-Leiter Wolfgang Dehlinger und Pfarrerin Katrin Elhaus. FOTO: SILKE RIETHMÜLLER

ALTENBEKEN – Vor 25 Jahren öffnete der Jugendtreff der Evangelischen Kirchengemeinde in Altenbeken zum ersten Mal seine Türen. Bis heute stehen diese Türen allen Kindern und Jugendlichen aus der Egge-Gemeinde und darüber hinaus konfessionsübergreifend offen. In dem Vierteljahrhundert seines Bestehens hat sich das „Haus der offenen Tür“ (HoT) im Untergeschoss des Dietrich-Bonhoeffer-Hauses in der Eichendorffstraße zu einem beliebten Treff- und Anlaufpunkt entwickelt. Mit vielen Gästen und guten Wünschen wurde dieser besondere Geburtstag im November gefeiert.

Beim Jubiläum dabei waren neben anderen Pfarrerin Katrin Elhaus, der ehemalige Altenbekener Gemeindepfarrer Richard Pothmann, der das HoT vor 25 Jahren mit initiiert hat, Vertreter des Presbyteriums und des Fördervereins. Zum Mitfeiern ganz besonders eingeladen waren all jene Jungen und Mädchen, die das offene Kurs- und Spielangebot des Jugendtreffs regelmäßig nutzen oder das Team des HoT einfach mal kennenlernen wollten.  Dazu gehören: Diakon Wolfgang Dehlinger, Sozialarbeiterin Nantje Strenge und Diplom-Pädagogin Susanne Grenz.

In den vergangenen Jahren habe sich die offene Jugendarbeit stark gewandelt, sagt HoT-Leiter Wolfgang Dehlinger. „Früher haben wir hier täglich immer die gleiche Clique angetroffen“, erzählt er. „Das HoT war quasi deren Wohnzimmer“, fügt Gemeindepfarrerin Katrin Elhaus schmunzelnd hinzu. Inzwischen kämen je nach Angebot jeden Tag andere Kinder und Jugendliche in den Treff. Dies sei einerseits bedingt durch die längeren Unterrichtszeiten bis in den Nachmittag hinein. Aber auch die neuen Medien sowie ein verändertes Freizeitverhalten spielten dabei eine Rolle. Zudem seien die Teammitglieder des HoT inzwischen weniger als Moderatoren für größere Gruppen gefragt, sondern zunehmend als Bezugsperson, Ansprech- und Spielpartner für einzelne junge Treffbesucher.

Als großen Gewinn empfindet Dehlinger die enge Verzahnung mit der Evangelischen Kirchengemeinde Bad Driburg im Pfarrbezirk Altenbeken. „Wir profitieren in unserer Arbeit sehr von der Einbettung in die Gemeinde“, sagt der Diakon, der unter anderem auch den Kinderchor leitet und in der Konfirmandenarbeit tätig ist. Neben der Kirchengemeinde habe der offene Jugendtreff seit vielen Jahren aber auch einen unterstützenden Partner in der Gemeinde Altenbeken. „Wir hoffen, dass die fruchtbare Zusammenarbeit auf allen Ebenen auch weiterhin so gut möglich ist“, wünscht sich der Treff-Leiter.

Gefeiert wurde das 25-jährige Bestehen des HoT unter anderem mit einem Geburtstags-Wochenende. Am Samstag waren alle zum gemeinsamen Feiern bei Kaffee und Kuchen in den Jugendtreff eingeladen. Am Sonntag fand dann ein Festgottesdienst in der Evangelischen Kirche in Altenbeken statt. (sil)

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