10 Jahre Perthes-Haus
FOTOAUSSTELLUNG Glücksmomente im Alter
Das Siegerfoto stolz präsentiert von dem dort abgebildeten Friedrich Selle, der in Begleitung seiner Schwiegertochter gekommen war, rechts Perthes-Haus-Leiterin Heidemarie Hellwig, links Kuratoriumsvorsitzender Detlev Schuchardt. FOTO: PERTHES-WERK
PADERBORN – Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums des Perthes-Altenheims
und der angeschlossenen Tagespflege an der Neuhäuser Straße in Paderborn
wurde jetzt die Fotoausstellung „Glücksmomente im Alter“ eröffnet. Aus 50
eingereichten Fotos wählte die Jury 12 Bilder aus. Drei wurden prämiert.
Über den ersten Platz freut sich Diedlinde Wieneke: eine Heißluftballonfahrt
gespendet von Signal-Iduna Versicherungen. Ihr Bild zeigt zwei Bewohner des
St. Nikolaus Hospitals Nieheim, die gemeinsam Äpfel und Kartoffeln schälen
für das traditionelle Essen „Himmel und Erde“. Die Ausstellung im
Eingangsbereich des Perthes-Hauses (Nähe Neuhäuser Tor) läuft noch bis zum
15. November. Im Januar werden die Bilder in der Hauptverwaltung des Perthes-Werkes
in Münster gezeigt.
Die Jubiläumsfeier begann mit einem Gottesdienst mit Pfarrer i. R. Jürgen
Pensky, der als Seelsorger im Haus tätig ist. Unter den Gästen, die Leiterin
Heidemarie Hellwig anschließend begrüßte, waren Dr. Werner Ruschke,
Vorstandsvorsitzender des Perthes-Werkes, und der stellvertretende
Bürgermeister Dietrich Honervogt.
Bis 1997 stand auf dem Grundstück an der Neuhäuserstrasse das
Bodelschwingh-Haus, eine Einrichtung für Nichtsesshafte und stationäre
Altenhilfe. 1997 wurde das Gebäude abgerissen und beide Hilfsangebote
voneinander getrennt. Im Oktober 2000 konnte nach dreijähriger Bauzeit der
Neubau als Altenhilfeeinrichtung mit Tagespflege bezogen werden.
Heute versorgen 80 Mitarbeiter die 60 Bewohner und 12 Tagespflegegäste.
Kuratoriumsvorsitzender ist Pfarrer Detlev Schuchardt.
Das Evangelische Perthes-Werk e.V. ist ein überörtlicher Träger diakonischer
Einrichtungen für alte Menschen, Menschen mit Behinderungen, Menschen in
besonderen sozialen Schwierigkeiten und Suchtkranke. Täglich werden über
6.000 Menschen an 31 Standorten in Nordrhein-Westfalen begleitet.
© Ev. Kirchenkreis Paderborn 08.10.10