3000 beim Festival der „Jesus-Freaks“
BORGENTREICH Veranstalter ziehen positive Bilanz
BORGENTREICH – Rund 3.000 Teilnehmer haben nach Veranstalterangaben auf dem
diesjährigen Festival der „Jesus“-Freaks im nordrhein-westfälischen Borgentreich
Rockmusik und Gottesdienste gefeiert. Das fünftägige „Freakstock“ ist am 1.
August mit einem zentralen Gottesdienst zu Ende gegangen. Das Festival sei sehr
ruhig und positiv verlaufen, sagte der Sprecher des „Freakstock“, Martin C.
Hünerhoff, dem epd. Die Mischung aus Musik und Seminaren sei seien auf große
Resonanz gestoßen. Festivalort war ein ehemaliges Kasernengelände am Rande von
Borgentreich, das der koptischen Kirche in Deutschland gehört. Auch im nächsten
Jahr soll das Festival dort wieder stattfinden.
Unter dem Motto „Die Beine in die Hand nehmen“ waren Besucher aus dem gesamten
Bundesgebiet zusammengekommen. Rund 50 Bands, DJ’s und Einzelkünstler traten den
Angaben nach auf mehreren Bühnen auf, erklärte der Sprecher weiter. Neben
täglichen Hauptseminaren zum Festivalthema gab es Tanz- und
Songschreiber-Workshops. Auch der Gastgeber, der Bischof der koptischen Kirche
Deutschland, Anba Damian, zog eine positive Bilanz. Er sei begeistert von der
Offenheit der jungen Menschen an Glaubensthemen und der koptischen Kirche, sagte
Damian, der auf dem Freakstock auch einen Gottesdienst gehalten hat.
Veranstalter des „Freakstock“ ist die freikirchliche Bewegung der Jesus Freaks.
Bei ihren Festivals versuchen die Jugendlichen aus ganz Deutschland und dem
deutschsprachigen Ausland eine unkonventionelle Übertragung traditioneller
kirchlicher Formen wie Predigt, Taufe und Abendmahl in ihre Lebenswelt. Bis 2008
fand das Festival im thüringischen Gotha statt, im vergangenen Jahr wurde es
erstmals in Borgentreich gefeiert. Nach Angaben der Veranstalter kamen im
Vorjahr rund 3.500 Teilnehmer. epd
Internet: www.freakstock.de
© Ev. Kirchenkreis Paderborn 04.08.10