Suse Anthony, die Vorsitzende des Bezirksverbands Paderborn der Evangelischen Frauenhilfe (l.) und Superintendentin Anke Schröder bei der Mitgliederversammlung des Bezirksverbandes Paderborn.

Diskussion über die Frauenhilfe: Suse Anthony, die Vorsitzende des Bezirksverbands Paderborn der Evangelischen Frauenhilfe (l.) und Superintendentin Anke Schröder bei der Mitgliederversammlung des Bezirksverbandes Paderborn. Foto: Irene Glaschick

Paderborn. Zu ihrer jährlichen Mitgliederversammlung kamen die Mitglieder der Leitungsteams der Evangelischen Frauenhilfe des Bezirksverbands Paderborn zusammen. Zu diesem Bezirksverband gehören Frauenhilfegruppen aus den evangelischen Kirchengemeinden des Kreises Paderborn und des Altkreises Warburg. Gastrednerin dieser Tagung im Johanneszentrum Paderborn war die Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises, Anke Schröder. Das Thema ihres Vortrags lautete „Was ich mir von der Frauenhilfe wünsche“.


„Wenn eine gute Fee mir drei Wünsche freigibt, dann wünsche ich mir erstens eine Frauenhilfe, die Frauen in Leitungsämtern unterstützt, Wertschätzung zeigt, freundliche Rückmeldung gibt“, führte Anke Schröder aus.

Zweitens wünscht sie sich eine Frauenhilfe, die ihre Kirche ins Gebet nimmt, im doppelten Sinne. Sie solle ihre Kirche kritisch begleiten. Sie solle aber ebenso die Menschen, die Beistand brauchen, und die Probleme, die gelöst werden müssen, im Gebet vor Gott bringen, so die Superintendentin.

Ihr dritter Wunsch ist eine Frauenhilfe, die eine Vision vom Reich Gottes hat, die nach vorne schaut und beim Gemeindeaufbau tatkräftig hilft.

Es schloss sich eine angeregte Diskussion darüber an, wie diese Wünsche umgesetzt werden können. Nach vielen Vorschlägen stellten die Teilnehmerinnen fest, dass die drei Wünsche nicht nebeneinander stehen, sondern zusammengehören. Es gebe zwar eine Menge Probleme, aber man dürfe sich von ihnen nicht niederdrücken lassen. Die Menschen in den Gemeinden bräuchten vor allem einen Blick für das große Ziel, um sich nicht im Alltäglichen zu verlieren, lautete das Fazit.
 

Seite drucken       

© Ev. Kirchenkreis Paderborn 09.04.09