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Die ersten Teller sind leer. Es schmeckt den Fastenbrechern, darunter die Islambeauftragte des Kirchenkreises Paderborn, Pfarrerin Antje Lütkemeier (vorne links sitzend). FOTO: JAN GLOBACEV

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Beim Besuch der Mimar-Sinan-Moschee in Bad Lippspringe: Vertreter der Gemeinde und der Evangelischen Jugend im Kirchenkreis Paderborn. FOTO: JAN GLOBACEV

BAD LIPPSPRINGE (jg). Die Evangelische Jugend im Kirchenkreis Paderborn möchte künftig den Dialog mit Muslimen verstärken. Der erste Schritt in Richtung ökumenischer Zusammenarbeit wurde jetzt durch zehn Mitglieder des Synodalen Jugendausschusses gemacht. Sie besuchten die 1986 eröffnete Mimar-Sinan-Moschee in Bad Lippspringe.

Empfangen wurde die Besuchergruppe, die sich aus Mitgliedern verschiedener Gemeinden und Einrichtungen im Kirchenkreis zusammensetzt, vom Vorsitzenden, Aydin Üreyen, und weiteren Mitgliedern der Moscheegemeinde. Aydin Üreyen führte die Ehren- und Hauptamtlichen Mitarbeiter der Evangelischen Jugend durch die Räumlichkeiten des Gotteshauses an der Detmolder Straße. Im Gebetraum werde täglich fünf Mal gebetet und Freitag sei der wichtigste Tag der Woche, erläuterte Üreyen.

Dann berichteten Imam Bülbül – er wurde vor vier Jahren von der türkischen Religionsbehörde entsandt - und einige junge Leute, die sich im Verein engagieren, von ihrem Glauben. Pfarrerin Antje Lütkemeier, Islambeauftragte des Kirchenkreises und Gemeindepfarrerin in Bad Lippspringe, erzählte von ihren positiven Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Muslimen in der Region.

Die Einladung zum traditionellen Fastenbrechen nahmen die Vertreter der Evangelischen Jugend anschließend gerne an. Dabei wurden türkische Spezialitäten gereicht, die allen schmeckten.

Die Evangelische Jugendarbeit im Kirchenkreis Paderborn möchte gerne weiter dazu beitragen, den Dialog mit Muslimen vor Ort zu verstärken. Im Rahmen der Jugendarbeit sollen künftig gemeinsame Aktionen wie zum Beispiel ein Fußballspiel stattfinden.
 

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© Ev. Kirchenkreis Paderborn 26.09.09