Verlässt Ende Juni die Region Brakel und das Amt für Jugendarbeit des Evangelischen Kirchenkreises Paderborn: Jugendreferentin Kornelia Kirchner. Sie wechselt zum Kirchenkreis Lübbecke. FOTO: HEIDE WELSLAU

Verlässt Ende Juni die Region Brakel und das Amt für Jugendarbeit des Evangelischen Kirchenkreises Paderborn: Jugendreferentin Kornelia Kirchner. Sie wechselt zum Kirchenkreis Lübbecke. FOTO: HEIDE WELSLAU

ALTENBEKEN/BAD DRIBURG – Nach fast 10-jähriger Tätigkeit als Jugendreferentin im Amt für Jugendarbeit des Evangelischen Kirchenkreises Paderborn wechselt Kornelia Kirchner (34) zum 1. Juli zum Kirchenkreis Lübbecke. Die Diplom-Sozialpädagogin und Gemeindepädagogin arbeitete seit Ende 2001 mit voller Stelle in den fünf evangelischen Kirchengemeinden der Region Brakel. Im Kirchenkreis Lübbecke wird Kirchner als Jugendreferentin in der Region Espelkamp in zwei Kirchengemeinden tätig sein. Ihren Wohnsitz wird sie im gut 20 Kilometer entfernten Minden haben, in der Stadt, wo sie aufgewachsen ist.

Offiziell verabschiedet wird Kornelia Kirchner am Sonntag, 26. Juni, im Gottesdienst um 16 Uhr in der Evangelischen Kirche in Bad Driburg. Anschließend wird zum Empfang in das benachbarte Gemeindehaus eingeladen. Die Stelle wird wieder besetzt.

Kornelia Kirchner war für die evangelischen Kirchengemeinden Bad Driburg mit Altenbeken und Neuenheerse, Brakel, Lügde, Marienmünster-Nieheim und Steinheim zuständig. Sie begleitete ehrenamtliche Mitarbeitende der Evangelischen Jugend - unter anderem in Altenbeken in der Anlaufphase des Kindergottesdienstes und der Kinderbibelwoche und im Jugendtreff Lügde - und organisierte Kinderferienwochen. Auch im Konfirmandenunterricht engagierte sich Kirchner. Ihre Schwerpunkte waren die jährliche Mitarbeiterschulung – hier besonders die Juleica-Schulung – sowie die Jugendfreizeiten in den Sommerferien. „Highlight war der jährliche regionale Konfirmandentag mit jeweils rund 150 Konfis und 30 Ehrenamtlichen “, blickt Kirchner zurück. Ihr Büro hatte sie im Gemeindehaus Altenbeken.

Kornelia Kirchner, die in den Bereichen Transaktionsanalyse und Mediation Zusatzqualifikationen absolvierte, hat während ihrer Tätigkeit im Kirchenkreis Paderborn gemerkt, dass die Beziehungsarbeit immer wichtiger geworden ist: „Sich Zeit nehmen für Begegnung und Gespräche mit den Kindern und Jugendlichen, das ist das, was sie brauchen.“ Denn durch Schuldruck und zahlreiche Freizeittermine seien Jugendliche häufig gestresst. Da gelte es, die eigene Zeit und Kraft lieber gezielt und nachhaltiger in ein Projekt zu investieren, statt eine Vielzahl weiterer Aktionen zu ermöglichen, so Kirchners Fazit. wels

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© Ev. Kirchenkreis Paderborn 15.06.11