Prof. Dr. Dr. Heinrich Wilhelm Schäfer

Prof. Dr. Dr. Heinrich Wilhelm Schäfer von der Universität Bielefeld spricht in Paderborn über eine „Kirche mit Zukunft“.
FOTO: UNI BI

PADERBORN/KREIS HÖXTER/LÜGDE (ekp). Die Ansprache beim diesjährigen Neujahrsempfang des Evangelischen Kirchenkreises Paderborn hält Prof. Dr. Dr. Heinrich Wilhelm Schäfer, Professor für Systematische Theologie und Religionssoziologie an der Universität Bielefeld. Der Titel seines Vortrages lautet „Den Juden ein Jude, den Griechen ein Grieche. Gedanken zu einer Kirche mit Zukunft“. Professor Schäfer bezieht sich damit auf ein Wort des Apostels und Missionars Paulus aus dem ersten Korintherbrief 9,20. Der Neujahrsempfang findet am Mittwoch, 25. Januar, um 17 Uhr im Paul-Gerhardt-Haus, Am Abdinghof 5 in Paderborn, statt. Die Superintendentin des Kirchenkreises Paderborn, Anke Schröder, wird dazu zahlreiche geladene Gäste aus den Bereichen Ökumene, Politik, Bildung, Soziales und Wirtschaft begrüßen.

Heinrich Schäfer ist seit 2006 Professor an der Universität Bielefeld. Zurzeit nimmt er einen Forschungsaufenthalt am Lichtenberg-Kolleg, Göttingen, wahr. Seine Forschungsschwerpunkte sind: Religion und soziale Ungleichheit, schwerpunktmäßig Pfingstbewegung in der Dritten Welt; Religion und Gewalt, mit einem Schwerpunkt auf identitätsbedingten Konflikten, sowie Religionstheorie. Professor Schäfer hat zahlreiche wissenschaftliche Forschungsarbeiten veröffentlicht, u. a. zu den Themen Weltreligionen im Prozess der Globalisierung sowie Religiöse Identität als Netzwerk.

Zum Evangelischen Kirchenkreis Paderborn gehören 23 Kirchengemeinden mit insgesamt rund 83.500 Protestanten in den Kreisen Höxter und Paderborn sowie in der Exklave Lügde im Kreis Lippe. 

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© Ev. Kirchenkreis Paderborn 20.01.12