Das Grimmsche Märchen „Hänsel und Gretel“ wurde während der Märchenwoche im freien Rollenspiel dargestellt. FOTO: EV. FZ. BAD LIPPSPRINGE

Das Grimmsche Märchen „Hänsel und Gretel“ wurde während der Märchenwoche im freien Rollenspiel dargestellt.
FOTO: EV. FZ. BAD LIPPSPRINGE

BAD LIPPSPRINGE (ekp). Das Familienzentrum „Evangelischer Kindergarten Bad Lippspringe“ hat im Januar eine Märchenwoche durchgeführt. Die dafür qualifizierten Erzieherinnen Geli Böhm und Katrin Lohse sorgten in der Turnhalle mit einem mit Decken und Tüchern ausgestatteten Zelt für eine märchenhafte Atmosphäre. Vormittags hatten alle Kinder der Einrichtung die Möglichkeit, eine Reise in die Märchenwelt zu unternehmen. Der Nachmittag stand interessierten Eltern mit ihren Kindern zur Verfügung. Nach dem Vorlesen eines Märchens, konnte eine Figur daraus ausgewählt werden oder ein Gegenstand. Danach ermöglichten die so genannten „Ausdruckspiele aus dem Erlebten“ (Jeux Dramatiques) das freie Rollenspiel.

Die Märchenwoche bot den Kindern Gelegenheit, sich in vertrauter Umgebung schwierigen Situationen zu stellen und Lösungsansätze und Verhaltensalternativen zu entwickeln. Es ging um die Grundgefühle des Lebens: Freude, Angst, Trauer, Liebe, Wut und Hoffnung. Inspiriert wurden sie dabei von den mutigen und fantasievollen Märchenhelden wie „Hänsel und Gretel“. „Die Beschäftigung und Identifikation der Kinder mit Beispielen aus der Märchenwelt ermutigte sie, über eigene Ängste und Sehnsüchte zu sprechen“, so Leiterin Kerstin Rohdenburg. Die Nachfrage von Seiten der Eltern war so groß, dass die Märchenwoche um zwei Tage verlängert wurde.

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© Ev. Kirchenkreis Paderborn 20.01.11