Die Liebe durch den Segen Gottes stärken
PREMIERE Ökumenischer Valentinstag-Gottesdienst in Bad Lippspringe
Tulpen zum Mitnehmen gab es im ersten ökumenischen Gottesdienst am Valentinstag in Bad Lippspringe. Mit dabei waren: (vorne) Pastor Martin Fornahl und Pfarrerin Antje Lütkemeier, (hinten v. l.) Wolfgang und Sigrid, Erika, Gerlinde und Hinnerk. FOTO: EKP/HEIDE WELSLAU
BAD LIPPSPRINGE (ekp/wels). Ob frisch verliebt, eine mit den Jahren reifer
gewordene Liebe oder durch Verlust des Partners zurück liegende Liebe – zum
ersten ökumenischen Gottesdienst am Valentinstag in Bad Lippspringe waren alle
eingeladen, die die schönen Seiten der Liebe kennen gelernt haben. Rund 50
Teilnehmer, darunter vor allem Paare - junge und ältere, aber auch
Einzelpersonen, kamen am Abend des Valentinstag in die St. Marienkirche in Bad
Lippspringe. Hier sorgten neben roten Rosen und roten Tulpen auch meditative
Musik und gemeinsam gesungene Kirchenlieder (Kantor Ulrich Schneider) für eine
stimmige Atmosphäre.
„Sie sind heute gekommen, um ihre Liebe durch den Segen Gottes zu stärken“, so
Pfarrerin Antje Lütkemeier (Ev. Kirchengemeinde Bad Lippspringe). Mit Pastor
Martin Fornahl (Kath. Pfarramt St. Marien) führte sie durch einen Gottesdienst,
der die schönen Seiten einer Partnerschaft und die verschiedenen Sprachen der
Liebe ebenso im Blick hatte wie die Herausforderungen des Alltags und dafür
Tipps bereithielt.
Die Vornamen der anwesenden Paare wurden vorgelesen. Es gab die Aufforderung,
einander für drei Dinge zu danken. Und am Ende nutzten alle Paare die
Möglichkeit, sich und ihre Partnerschaft segnen zu lassen. „Für geschiedene
katholische Christen, die eine neue Partnerschaft eingegangen sind, ist das eine
gute und wichtige Möglichkeit“, weiß Pastor Martin Fornahl.
Unter den Teilnehmern war auch Erica. Sie nutzte den Gottesdienst, um ihrer
verstorbenen Mutter liebevoll zu gedenken. Wolfgang und Sigrid aus Delbrück
gefiel die Idee, dass es nicht immer um Kommerz gehen muss. Gerlinde mit Hinnerk
an ihrer Seite meinte: „Ich find’s schön. Das war einfach mal ein Gottesdienst
für uns beide.“
© Ev. Kirchenkreis Paderborn 15.02.11