Minderjährige unbegleitete Flüchtlinge drei Jahre lang begleitet
ABSCHIED von Stiftung Bethel im Stephanus-Haus Borchen

Dr. Thomas Witt (stehend) war einer der Gäste, die beim Abschied der Stiftung Bethel im Stephanus-Haus dabei waren. Foto: Stephanus-Gemeinde Borchen

Dr. Thomas Witt (stehend) war einer der Gäste, die beim Abschied der Stiftung Bethel im Stephanus-Haus dabei waren.
Foto: Stephanus-Gemeinde Borchen

BORCHEN – Der Einladung zum offiziellen Abschied von der Stiftung Bethel, die drei Jahre lang in der oberen Etage des Stephanus-Hauses minderjährige unbegleitete Flüchtlinge betreute, folgten Bürgermeister Rainer Allerdissen, Mitarbeiter*innen der Stiftung Bethel und Gäste aus der Gemeinde. Dr. Thomas Witt, Pfarrverwalter des katholischen Pastoralverbands Borchen, nutzte die Möglichkeit, sich in der Ökumene an seinem ersten offiziellen Arbeitstag in seiner neuen Funktion vorzustellen. Das passte hervorragend, da er als Flüchtlingsbeauftragte der Erzdiözese Paderborn bestens mit der Situation geflüchteter Menschen vertraut ist.
Pfarrerin Sabine Sarpe dankte der Stiftung Bethel für die gute und reibungslose Zusammenarbeit der vergangenen Jahre, in denen die Gemeinde den jungen Menschen nach ihrer oft traumatischen Flucht ein vorübergehendes Zuhause bieten konnte. Stellvertretend übergab sie einen Blumenstrauß an Heinz Vollmer, den Regionalleiter der Stiftung Bethel, der voller Dank auf die zurückliegende Zeit zurückblickte. Die meisten der insgesamt 31 jungen Männer, die zwischenzeitlich im Stephanus-Haus gelebt haben, haben nun eine Arbeit oder besuchen weiterhin die Schule.

 

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