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27.10.2000

Bilanz nach einem Jahr: Ökumenischer Treff in der Fußgängerzone kommt an

Verein möchte neue Mitglieder und Aktive gewinnen

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Ein Jahr Ökumenischer Treff in Bad Lippsringe ist ein Grund sich zu freuen und miteinander zu feiern: (v.l.) Pfarrer i.R. Berthold Kraning, Marianne Hesse, Klara Buch, Vorstandsmitglied Kathrin Schulte, Vorsitzender Pfarrer i.R. Norbert Römpler und Bad Lippspringes Bürgermeister Willi Schmidt. Foto: Heidi Welslau

Bad Lippspringe (wels). Das einjährige Bestehen einer beispielhaften ökumenischen Einrichtung wurde jetzt in Bad Lippspringe gefeiert: Der Ökumenische Treff – Eine Welt Bad Lippsringe e. V. öffnete am Sonntag seine Türen und lud Mitglieder, Interessierte und Passanten zum üppigen Brunch ein. Der Laden in der Fußgängerzone war schnell voller Menschen, und einige ließen es sich draußen an den Stehtischen schmecken. In seiner Begrüßungsrede erinnerte der Vorsitzende des Ökumenischen Treffs, Pfarrer i. R. Norbert Römpler, an das Ziel des Vereins: "Geschwisterlichkeit wollten wir lernen, und wir gehen jetzt nach einem Jahr weiter auf diesem Weg." Insgesamt zog er eine positive Bilanz: "Der Laden wird angenommen, neben Bürgern auch von Kurgästen." Den Verein gegründet hatten die evangelische Kirchengemeinde Bad Lippspringe und die beiden katholischen Kirchengemeinden St. Martin und St. Marien. Heute sorgen insgesamt 60 Mitglieder und Förderer dafür, dass der Laden läuft, darunter eine Muslimin und eine Bahai. Aktuelles Anliegen ist es, noch mehr Aktive zu gewinnen.

Geöffnet ist der Ökumenische Treff dienstags bis freitags, 10 - 12.30 Uhr und 15 - 18 Uhr, und samstags, 10 - 12.30 Uhr. Die Eine-Welt-Artikel werden inzwischen ebenso von Laufkundschaft wie von Stammkundschaft gekauft. Und Solidarität mit den sozial Schwachen in der Einen Welt ist immer wieder Thema der monatlichen Vortragsabende, wo z. B. über Algerien und Palästina informiert wird. Auch Menschen, die der Kirche distanzierter gegenüber stehen, nutzen nach Auskunft von Pfarrer Römpler den Ökumenischen Treff regelmäßig, um über Gott und die Welt zu reden. Wer intensiver in die Ökumene einsteigen möchte, kann das ein Mal im Monat beim ökumenischen Gesprächskreis tun.

 

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