Am Mittwoch, 10. Juli, 18 Uhr, im GlaubensGarten
Diskussionsrunde über Glaube und Menschenrechte

BAD LIPPSPRINGE – Das Verhältnis von Religionen und Menschenrechten ist durch ein Spannungsfeld geprägt: Religionen gerieten durch die Erklärung der Menschenrechte vor über 70 Jahren in einen deutlichen Rechtfertigungsdruck, so lautet eine These in der Diskussion um Glaube und Menschenrechte. Schützen die Menschenrechte Religionen, oder schränken sie deren Freiheit ein? Dabei beinhaltet die Menschenrechts-Charta auch das Recht auf Religions- und Weltanschauungsfreiheit. Jeder Mensch hat das Recht, eine Religion zu haben und auszuüben – oder auch nicht.
Fördern religiöse Gemeinschaften die Menschenrechte oder betrachten sie diese eher als ein Hindernis bei der Ausübung ihrer Praxis? Sind Menschenrechte vielleicht sogar eine westliche Erfindung, die den Glaubensüberzeugungen östlicher Religionen entgegensteht?
Über diese und andere Fragen rund um das Thema „Glaube und Menschenrechte“ diskutieren am Mittwoch, 10. Juli, um 18 Uhr im GlaubensGarten Pavillon (auf dem Gartenschaugelände Bad Lippspringe) miteinander: Jascha Noltenius, Referent für Menschenrechtsfragen der Bahá’í-Gemeinde Deutschland; Rudolf Preuss, Buddhismus; Nedzmija Mujanovic, stellvertretende Vorsitzende Schura/Rat der Paderborner Muslime; Diplom-Sozialpädagogin Christian Maier, Referent Missio, Erzbistum Paderborn; und Pfarrer Semun Demir, Syrisch-Orthodoxe Kirche. Die Moderation übernimmt Reinhard Brockmann, freier Journalist, und Preisträger des IGFM Medienpreis Menschenrechte.
Die Reihe wird fortgesetzt am 14. August mit dem Thema „Jenseitsvorstellungen“.

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