Treffpunkt, an dem Jugendliche zusammenkommen können
„Downtown“ knüpft an fast 40-jährige Tradition an

Von Axel Langer

Schon in den ersten Wochen wurden die Angebote des „Downtown“ in den Räumlichkeiten der evangelischen Kirchengemeinde gut angenommen. Bei der offiziellen Eröffnung waren dabei (v. l.): Pauline, die beiden stellvertretenden Bürgermeisterinnen Brigitte Michaelis und Anita Papenheinrich, für den Kirchenvorstand Rainer Beine, Pia, Jonas Mischendahl, Leiter des „Downtown“, Pfarrerin Claudia Hempert-Hartmann und Mariella. Foto: Axel Langer

Schon in den ersten Wochen wurden die Angebote des „Downtown“ in den Räumlichkeiten der evangelischen Kirchengemeinde gut angenommen. Bei der offiziellen Eröffnung waren dabei (v. l.): Pauline, die beiden stellvertretenden Bürgermeisterinnen Brigitte Michaelis und Anita Papenheinrich, für den Kirchenvorstand Rainer Beine, Pia, Jonas Mischendahl, Leiter des „Downtown“, Pfarrerin Claudia Hempert-Hartmann und Mariella. Foto: Axel Langer

Delbrück. Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen bildet einen der Schwerpunkte des Evangelischen Kirchenkreises Paderborn. Dazu zählen verschiedene Angebote des Jugendreferats, aber auch offene Türen in verschiedenen Kirchengemeinden, beispielsweise in Delbrück. Nachdem die „Downtown“ genannte „Kleine offene Tür“ auf Grund der Sanierung des evangelischen Gemeindezentrums pausieren musste, konnte sie nun offiziell neu eröffnet werden.

Doch nicht nur das Gemeindezentrum im Driftweg 31a hat sich mit der Sanierung verändert, auch das „Downtown“ hat ein neues Aussehen erhalten. Seit März hat mit dem Sozialpädagogen Jonas Mischendahl ein neuer Leiter das Sagen in der offenen Tür. „Wenn Du dich alleine fühlst, kannst Du ja ins Downtown gehen. Dafür steht die offene Tür seit fast 40 Jahren“, betonte Pfarrerin Claudia Hempert-Hartmann in Anlehnung an einen Welthit aus dem Jahr 1965: „Downtown“ von Petula Clark.

Erstmals wurde die „Kleine offene Tür“ am 1. April 1979 eröffnet. Hausaufgaben, sozialpädagogische Betreuung, Freizeitangebote und Partys fanden seitdem im „Downtown“ statt. Die Schwerpunkte sind nach wie vor aktuell, auch wenn sich die Gesichter verändert haben. Eines der neuen Gesichter ist Jonas Mischendahl. „Ich möchte hier einen Ort schaffen, an den Jugendliche kommen, um sich ohne Druck von außen treffen zu können. Die Jugendlichen sollen hier so sein dürfen, wie sie sind“, baut Jonas Mischendahl das „Downtown“ neu auf. Vom Kicker über Dart oder Airhockey gibt es reichlich Freizeitmöglichkeiten. Auch das Aussehen des „Downtown“ wurde mit einigen Eimern Farben und neuem Mobiliar verändert. Auch ein neues Helferteam ehrenamtlicher Jugendlicher hat sich formiert und unterstützt bei verschiedenen Aktionen.

„Das Downtown bietet eine offene Tür, die große Möglichkeiten eröffnet und das nach dem Umbau im wahrsten Sinne des Wortes. Verschiedene Angebote, die von verschiedenen Trägern gemacht werden sind uns wichtig, hat doch jeder seinen eigenen Schwerpunkt. Ich wünsche diesem Haus viel Leben“, gratulierte die stellvertretende Bürgermeisterin Anita Papenheinrich. Auch Brigitte Michaelis als weitere stellvertretende Bürgermeisterin und zahlreiche Vertreter der örtlichen Parteien überbrachten Glückwünsche zur Eröffnung.

Künftig hat das „Downtown“ dienstags von von 16 bis 21 Uhr, mittwochs und freitags von 16 bis 19 Uhr geöffnet.

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