Präsenzgottesdienst nur mit detailliertem Schutzkonzept möglich
Evangelische Kirchengemeinde Delbrück setzt weiter auf Online-Andachten

Die beiden Pfarrerinnen der evangelischen Kirchengemeinde Delbrück, Gabriele Hische (links) und Claudia Hempert-Hartmann halten vorläufig an dem Angebot der Online-Andachten fest. Um Präsenzgottesdienste abzuhalten muss ein aufwendiges Schutzkonzept erarbeitet werden. Foto: Axel Langer

Die beiden Pfarrerinnen der evangelischen Kirchengemeinde Delbrück, Gabriele Hische (links) und Claudia Hempert-Hartmann halten vorläufig an dem Angebot der Online-Andachten fest. Um Präsenzgottesdienste abzuhalten muss ein aufwendiges Schutzkonzept erarbeitet werden.
Foto: Axel Langer

Delbrück. Ab dem 1. Mai wäre die Wiederaufnahme von Präsenzgottesdiensten auch im Delbrücker Land möglich. Allerdings ist die Durchführung von Gottesdiensten mit einem erheblichen Vorbereitungsaufwand verbunden. „Ein Aufwand, den wir kurzfristig nicht umsetzen können. Daher führen wir zunächst die sehr gut nachgefragten Online-Andachten weiter. Am Sonntag, 3. Mai, wird es noch keinen Gottesdienst geben“, sind sich die beiden Pfarrerinnen Gabriele Hische und Claudia Hempert-Hartmann einig.

Bereits seit Mitte März nimmt die Evangelische Kirchengemeinde Delbrück etwa 20 Minuten lange Andachten auf und stellt sie pünktlich zum sonntäglichen Gottesdienst über Youtube zur Verfügung. Der Link ist auf der Homepage der Kirchengemeinde zu finden. An diesem Konzept wird zunächst weiter festgehalten.

Die Landeskirche hat gemeinsam mit dem Robert-Koch-Institut und den staatlichen Behörden Eckpunkte und Vorgaben für Präsenzgottesdienste entwickelt. Diese werden nun an die Kirchengemeinde weitergeleitet und jedes einzelne Gotteshaus muss auf Eignung für Präsenzgottesdienste geprüft werden. Die notwendigen Schutzkonzepte müssen vom Kirchenvorstand auf die örtlichen Gegebenheiten umgesetzt und beschlossen werden. Nach Prüfung durch den Kirchenkreis muss das Schutzkonzept mit der jeweiligen Kommune abgestimmt werden. „Dies wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Zudem sind die erlaubten Zahlen der Gottesdienstbewohner in Abhängigkeit von der Größe des Kirchraumes noch nicht klar. Die Vergabe von Eintrittskarten ist für uns kein Weg“, bitten Claudia Hempert-Hartmann und Gabriele Hische Gottesdienstgänger noch um Geduld. Der Kirchenvorstand wird sich zeitnah mit der Thematik befassen und ein mögliches Konzept entwickeln. „Klar ist jedoch, dass die Gesundheit der Menschen Vorrang hat“, so die Geistlichen.

Mehr unter www.evangelisch-in-delbrueck.de

 

 

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