Podiumsdiskussion am 6. September
Farbe bekennen: Wie sozial muss Politik sein?

Die Veranstalter des Wahlpodiums: (v. l.) Konrad Nagel-Strotmann (KAB), Thomas Kosch (BUND), Adelheid Kosch (BUND), Dieter Dubisch (pro grün), Martin Menacher (DGB), Susanne Bornefeld (Evangelischer Kirchenkreis Paderborn) und Ulrich Mertens (Greenpeace). FOTO: KAB

Die Veranstalter des Wahlpodiums: (v. l.) Konrad Nagel-Strotmann (KAB), Thomas Kosch (BUND), Adelheid Kosch (BUND), Dieter Dubisch (pro grün), Martin Menacher (DGB), Susanne Bornefeld (Evangelischer Kirchenkreis Paderborn) und Ulrich Mertens (Greenpeace). FOTO: KAB

Paderborn – „Deutschland ist ein Land, in dem man gut arbeiten, wohnen und leben kann.“ So meinen es die einen. Die anderen halten dagegen, dass die Spaltungen im Land immer mehr zunehmen: Einkommen und Vermögen driften auseinander, viele arbeiten immer mehr, trotzdem reicht es nicht immer für ein würdevolles Leben. Andere arbeiten auch immer mehr und häufig prekär. Die Bundesregierung schreibt zu ihren Energie-Nachhaltigkeitszielen, dass diese bei der gegenwärtigen Entwicklung wohl nicht erreicht werden können.

Am Mittwoch, 6. September, um 19 Uhr findet dazu unter der Moderation von Sylvia Homann in der Paderborner Kulturwerkstatt eine Podiumsdiskussion statt mit den Paderborner Direktkandidaten Carsten Linnemann (CDU), Burkhart Blienert (SPD), Hartmut Oster (Bündnis 90/Die Grünen), Siegfried Nowak (Die Linke) und Nicola Hagemeister (FDP). Sie stellen sich den Fragen aus einem Bündnis von DGB, Evangelischem Kirchenkreis Paderborn, Katholischer Arbeitnehmer-Bewegung KAB und der Paderborner Initiative für Nachhaltigkeit (PINA – eine Arbeitsgruppe von Greenpeace, BUND, NABU, Oikos und pro-grün).

In drei ausgewählten Themenrunden sprechen sie darüber, welche Rolle nach ihrer Meinung das Soziale in der Politik gespielt hat und in der nächsten Legislaturperiode spielen soll. Lassen sich das Auseinandergehen von Einkommen und Vermögen und die Teilhabemöglichkeiten an der Gesellschaft mit Sozialpolitik steuern oder bedarf es grundlegenderer Änderungen? Welche Rolle wird und soll die Digitalisierung der Arbeitswelt spielen? Hat die Frage einer gerechten Gesellschaft mit weltweiten Entwicklungen wie dem Klimawandel zu tun, wie es zum Beispiel die beiden großen Kirchen meinen? Was unternimmt die Politik in den nächsten Jahren, um die globalen Nachhaltigkeitsziele doch noch zu erreichen?

Im Anschluss an die Diskussion gibt es Gelegenheit, in kleinen Gruppen an Stehtischen die Fragestellungen mit der Kandidatin und den Kandidaten zu vertiefen. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei. Nähere Informationen bei den Veranstaltern und Konrad Nagel-Strotmann, Tel. (05251) 1429839.

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