Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz ganz praktisch
Im Gemeindezentrum Delbrück öffnet im Januar ein Reparaturcafé

Neues Reparaturcafé in Delbrück: An der Organisation wirken mit Walter Hagemann (v. l.), Klimaschutzmanagerin Heike Paesel, der Sprecher des Seniorenbeirates Peter Teschner, Waltraut Schnupp, Initiator und pensionierter Elektromeister Heinfried Klefoth, Mechtild Stamm, Heinz Klobe und Pfarrerin Gabriele Hische. FOTO: AXEL LANGER

Neues Reparaturcafé in Delbrück: An der Organisation wirken mit Walter Hagemann (v. l.), Klimaschutzmanagerin Heike Paesel, der Sprecher des Seniorenbeirates Peter Teschner, Waltraut Schnupp, Initiator und pensionierter Elektromeister Heinfried Klefoth, Mechtild Stamm, Heinz Klobe und Pfarrerin Gabriele Hische.
FOTO: AXEL LANGER

Von Axel Langer

Delbrück. „Der Gedanke der Nachhaltigkeit und der Schutz von Umwelt und Ressourcen hat uns überzeugt, so dass wir für das Reparaturcafé gerne die Räumlichkeiten unserer Kirchengemeinde zur Verfügung stellen“, ist Pfarrerin Gabriele Hische gespannt, wie das für Delbrück einmalige Angebot ankommt. Künftig öffnet das Reparaturcafé an jedem zweiten Sonntag im Monat seine Türen. Erstmalig findet das Delbrücker Reparaturcafé am Sonntag, 12. Januar 2020, im neuen Gruppenraum der evangelischen Segenskirche in Delbrück, Driftweg 31a, statt. In der Zeit von 14 bis 17 Uhr können reparaturbedürftige Kleingegenstände in gemütlicher Atmosphäre bei Café und Kuchen unter fachlicher Anleitung gemeinsam repariert werden.

Der Anstoß für das Projekt stammt von Heinfried Klefoth. Der pensionierte Elektromeister und Reparatur-Experte berichtete im Frühjahr der Stadtverwaltung Delbrück von seiner Idee, mit der er zuvor in Bielefeld bereits sehr gute Erfahrungen gemacht hat. „Ich möchte ein Zeichen gegen die schnelllebige Wegwerfgesellschaft setzen, in der viele Dinge keinen Wert mehr haben und leichtfertig entsorgt werden“, so Klefoth. Die Stadtverwaltung stellte den Kontakt zur evangelischen Kirchengemeinde her, da hier, mit dem im Rahmen der Renovierung neu erstellten Gruppenraum, passende, barrierefrei erreichbare Räumlichkeiten zur Verfügung stehen.

Das Café öffnet erstmals am 12. Januar. Dann können Bürger mit defekten Kleingegenständen, wie zum Beispiel Elektrokleingeräten oder auch Kleidung, die ausgebessert werden muss, vorbeikommen und sich von den Reparaturexperten und -expertinnen beraten lassen. Gemeinsam wird dann geschaut, wo der Fehler liegen könnte und ob man ihn schon direkt vor Ort unter Mithilfe der Gäste beheben kann. Auch wer einfach nur neugierig ist, ist herzlich willkommen. „Der Austausch unter den Besuchern soll natürlich nicht zu kurz kommen“, freut sich Heike Paesel, Klimaschutzmanagerin der Stadt Delbrück, über den baldigen Start.

Um einen durchgehenden Betrieb und ein breites Reparaturangebot leisten zu können, werden außerdem noch weitere ehrenamtliche Unterstützer gesucht. Egal ob Textil, Holz oder Elektro – Heinfried Klefoth und seine Mitstreiter freuen sich über jede Person, die noch mitmachen möchte. Auch helfende Hände für den Kuchen- und Kaffeeausschank sind willkommen. Interessierte kommen am besten direkt am 12. Januar vorbei oder nehmen schon vorab Kontakt zur städtischen Klimaschutzmanagerin Heike Paesel, Tel. (05250) 996247 oder Heinfried Klefoth, Tel. (05250) 9988287 auf.

 

 

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