„Es ist ein Segen, dass es diese Kirche gibt“
JUBILÄUM 150 Jahre Kreuzkirche Nieheim

Mitwirkende der Jubiläumsfeier: (von links) Superintendent Volker Neuhoff, Gemeindepfarrer Holger Nolte-Guenther, Gemeindepfarrer Ulrich Beimdiek, Maria Kröling (Mitglied des Bevollmächtigten-Ausschusses der Gemeinde Emmer-Nethe), der Theologische Vizepräsident der westfälischen Landeskirche, Ulf Schlüter, Gemeindepfarrer Volker Walle und Pfarrer Wolfgang Neumann, Mitglied im Kreissynodalvorstand des Kirchenkreises Paderborn.

Mitwirkende der Jubiläumsfeier: (von links) Superintendent Volker Neuhoff, Gemeindepfarrer Holger Nolte-Guenther, Gemeindepfarrer Ulrich Beimdiek, Maria Kröling (Mitglied des Bevollmächtigten-Ausschusses der Gemeinde Emmer-Nethe), der Theologische Vizepräsident der westfälischen Landeskirche, Ulf Schlüter, Gemeindepfarrer Volker Walle und Pfarrer Wolfgang Neumann, Mitglied im Kreissynodalvorstand des Kirchenkreises Paderborn.

NIEHEIM (wels). Die Einweihung der Kreuzkirche in Nieheim vor 150 Jahren wurde auf den Tag genau am 29. September 2019 gefeiert. Zu einem Festgottesdienst und anschließendem Beisammensein im Gemeindehaus hatte die Evangelische Christus-Kirchengemeinde Emmer-Nethe eingeladen. Über 160 Christinnen und Christen fanden in der voll besetzten neugotischen Kirche an diesem Festtag Platz. Begrüßt wurden sie von Gemeindepfarrer Volker Walle. Als besondere Gäste begrüßte er den Theologischen Vizepräsidenten der Evangelischen Kirche von Westfalen, Ulf Schlüter, und den Superintendenten des Evangelischen Kirchenkreises Paderborn, Volker Neuhoff.
In seiner Predigt über das Lukas-Evangelium (Kap. 10, 17-20), stellte der theologische Vizepräsident fest: „Mitunter ist der Teufel los (…) und Böses hat viele Orte.“ Allzu oft wünschten wir uns einen mächtigen Erzengel, der das Böse niedertritt. Aber: „Wir glauben. Gott hat eine Entscheidung getroffen. Für mich, für dich, für diese Welt“, setzte er das Leben Jesu Christi – von der Krippe, über den Tod am Kreuz, bis zur Auferstehung – als hoffnungsvolle Botschaft entgegen. „Es ist ein Segen, eine Freude, dass es diese Kirche gibt“, so Ulf Schlüter, „seit 1982 als Kreuzkirche benannt, dem Grund unserer Freude.“ Die Kirche sei ein Ort, um Vertrauen zu fassen in der Gemeinschaft, zum Singen, Beten, Hören, Danken, Klagen und Feiern.

Das Portal der Kreuzkirche in Nieheim ist an diesem Festtag weit geöffnet. Über 160 Menschen feiern ihr 150-jähriges Bestehen.

Das Portal der Kreuzkirche in Nieheim ist an diesem Festtag weit geöffnet. Über 160 Menschen feiern ihr 150-jähriges Bestehen.

Dass in den Mauern der Kreuzkirche etwas Besonderes drinsteckt, stellte auch Superintendent Volker Neuhoff in seinem späteren Grußwort fest: „Kirchen sind durchbetete Räume“, habe Margot Käßmann einmal gesagt. Das merke man auch hier ganz deutlich. „Komm, geh dorthin, allein oder mit anderen, und spüre, da ist einer, der uns hört“, forderte er auf. Glückwünsche zum Jubiläumüberbrachten auch Pfarrer i. R. Heribert Ester als Vertreter des Pastoralverbunds Steinheim-Marienmünster-Nieheim und Erwin Nowak, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Nieheim.
Zum Gelingen des Jubiläums trug insbesondere auch die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes durch den Posaunenchor (Leitung: Dennis Pape) und den Gemeindechor (Leitung: Christiane Neumann) bei. Im Gemeindehaus gab es dann Kaffee und Kuchen, Musik von der Band Alpaka sowie einen Kirchenquiz. Gemeindegruppen stellten sich auf Plakaten vor. Historische Bauzeichnungen der evangelischen Kirche in Nieheim ermöglichten einen Einblick in ihre Entstehungszeit.

Historische Bauzeichnungen gaben Einblick in die Entstehungszeit der Nieheimer Kreuzkirche vor 150 Jahren. FOTOS: HEIDE WELSLAU

Historische Bauzeichnungen gaben Einblick in die Entstehungszeit der Nieheimer Kreuzkirche vor 150 Jahren.
FOTOS: HEIDE WELSLAU

Der vereinigte Chor der Christus-Kirchengemeinde Emmer Nethe bei der letzten Probe vor dem Festgottesdienst, mit Mitgliedern aus Lügde, Steinheim, Marienmünster und Nieheim sowie aus Brakel.

Der vereinigte Chor der Christus-Kirchengemeinde Emmer Nethe bei der letzten Probe vor dem Festgottesdienst, mit Mitgliedern aus Lügde, Steinheim, Marienmünster und Nieheim sowie aus Brakel.

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