PROJEKT KUNST UND HAND von Jobcenter und Perthes-Stiftung e.V.
Kalender schaffen Perspektiven

Bei der Übergabe der Kalender: (v.l.): Michael Dreiucker (Geschäftsbereichsleitung Perthes-Arbeit der Ev. Perthes-Stiftung e.V.), Dieter Milutinovic, Ingrid Berkemeier und Andreas Böker (Teilnehmende der Maßnahme), Andreas Schefer (Betriebsleiter der Sozialwerkstatt Paderborn), Mary Brauer (Ansprechpartnerin der Maßnahme), Josef Glunz (technischer Begleiter), Pfarrer Detlev Schuchardt (Ev. Kirchengemeinde Bad Lippspringe) und Hiltrud Meiwes-Klee (Jobcenter Kreis Paderborn). Nicht im Bild: Beate Lutterbüse, (Fachbereichsleitung Projektentwicklung). FOTO: PERTHES-STIFTUNG

Bei der Übergabe der Kalender: (v.l.): Michael Dreiucker (Geschäftsbereichsleitung Perthes-Arbeit der Ev. Perthes-Stiftung e.V.), Dieter Milutinovic, Ingrid Berkemeier und Andreas Böker (Teilnehmende der Maßnahme), Andreas Schefer (Betriebsleiter der Sozialwerkstatt Paderborn), Mary Brauer (Ansprechpartnerin der Maßnahme), Josef Glunz (technischer Begleiter), Pfarrer Detlev Schuchardt (Ev. Kirchengemeinde Bad Lippspringe) und Hiltrud Meiwes-Klee (Jobcenter Kreis Paderborn). Nicht im Bild: Beate Lutterbüse, (Fachbereichsleitung Projektentwicklung). FOTO: PERTHES-STIFTUNG

PADERBORN –Wie wichtig das Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten ist, zeigt das Projekt „Kunst und Hand“, eine arbeitsmarktpolitische Beschäftigungsmaßnahme des Jobcenters im Kreis Paderborn in der Sozialwerkstatt Paderborn der Evangelischen Perthes-Stiftung e.V.. Es richtete sich an Menschen, die langzeitarbeitslos sind und häufig an sich und ihren Fähigkeiten zweifelten. Ein geringes Selbstwertgefühl sei die Folge, so die Projektträger. Lebenskrisen, Krankheit und Resignation spielten dabei oft eine Rolle.

In der Sozialwerkstatt der Perthes-Stiftung fertigten die Langzeitarbeitslosen in Einzel- und Gruppenarbeit kleine Hausboote und Baumhäuser. Die fotografierten Modelle wurden in einem Wandkalender zusammengefasst, den die Teilnehmenden und Kuratoriumsmitglieder erhielten. Die Evangelische Kirchengemeinde Bad Lippspringe und die Förderstiftung Paderborn beteiligten sich an den Kosten der insgesamt 50 Kalender.

Bei diesem Projekt gehe es um Menschen, die Selbstbewusstsein und Wertschätzung benötigten, um weitere Schritte in Richtung Erwerbstätigkeit gehen zu können, so die Projektträger. „Durch die Arbeit konnte ich verschiedene Ideen ausprobieren, mich intensiv damit beschäftigen, und es hat Spaß gemacht“, so einer der  Teilnehmenden.

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