Friedensgebet Höxter
Kein Platz für Rassismus und Hass

HÖXTER – In Höxter gab es am 24. März, parallel zur AfD-Veranstaltung im Rathaus, verschiedene friedliche Aktionen. Die Evangelische Kirchengemeinde Weser-Nethe Höxter hatte Menschen aller Religionen und Konfessionen zum Friedensgebet um 16.15 Uhr in die Kilianikirche eingeladen. In der Andacht mit rund 100 Teilnehmenden wurden Sorgen und Bitten vor Gott getragen.
„Der Ton in der politischen Auseinandersetzung (…) wird zunehmend rauer“, so Pfarrer Tim Wendorff im Vorfeld. Persönliche Beleidigungen, Verleumdungskampagnen und Shitstorms seien alltäglich geworden. Anstatt gemeinsame Lösungen für alle Menschen zu suchen, erfolge die Meinungsbildung zunehmend in der Konfrontation und Ablehnung Anderer. „Insbesondere Migrantinnen und Migranten, aber auch andere Bevölkerungsgruppen, werden dabei zunehmend angefeindet und ihnen wird  in Abrede gestellt, die gleiche Würde zu besitzen. Als Christinnen und Christen sind wir davon überzeugt, dass alle Menschen von Gott in Liebe geschaffen sind. Rassismus und Hass dürfen darum in unserer Gesellschaft keinen Platz haben. Gleichzeitig wissen wir, dass wir der Kraft Gottes bedürfen, um nachhaltigen Frieden in unserer Gesellschaft und in dieser Welt zu schaffen“, so Wendorff.

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