Pfarrerin Hische begleitet ehrenamtliche Helferinnen weiterhin
Neu formierter Besuchsdienst nimmt seine Arbeit auf

Engagieren sich im Besuchsdienst der evangelischen Kirchengemeinde: (vorne von links) Inge Hörster, Roswitha Remmert, Pfarrerin Gabriele Hische, Susanne Zufacher sowie (hinten von links) Annette Brechmann, Ulla Ramsel, Marion Keuer, Claudia Kohlsch, Tanja Lorz und Olga Patzer. Foto: Axel Langer

Engagieren sich im Besuchsdienst der evangelischen Kirchengemeinde: (vorne von links) Inge Hörster, Roswitha Remmert, Pfarrerin Gabriele Hische, Susanne Zufacher sowie (hinten von links) Annette Brechmann, Ulla Ramsel, Marion Keuer, Claudia Kohlsch, Tanja Lorz und Olga Patzer.
Foto: Axel Langer

Von Axel Langer

Delbrück. Ein neues Angebot der Evangelischen Kirchengemeinde Delbrück startet in diesen Tagen: 14 Damen haben in den letzten Wochen einen Vorbereitungskurs absolviert und bieten nun einen Besuchsdienst für ältere und allein lebende Menschen an. Wer das Angebot nutzen möchte, kann sich mit dem Gemeindebüro (Telefon 05250 / 53461) oder mit Pfarrerin Gabriele Hische (Telefon 05250 / 9369300) in Verbindung setzen.

„Angehörige können in der Zeit des Besuchs eigene Erledigungen durchführen. Manche Menschen haben wir regelmäßig wöchentlich, andere einmal im Monat besucht“, so Tanja Lorz, die sich schon seit vielen Jahren im Besuchsdienst engagiert und das neu gestartete Angebot organisiert. „In meiner Freizeit anderen Menschen etwas gutes tun“, ist für mich eine große Motivation, so Susanne Zufacher, die schon über längere Zeit eine Dame begleitet hat. „Es sind einfach sehr schöne Momente, wenn man die Dankbarkeit der Menschen spürt. Das ist ein Geben und Nehmen, von dem beide Seiten etwas haben“, ergänzt Inge Hörster, die gerne Zeit verschenkt. Von der entspannten Unterhaltung, einem Besuch im Café über gemeinsame Gesellschaftsspiele bis hin zum gemeinsamen Shoppen reichen die Wünsche der mit Zeit Beschenkten.

„Die Mitglieder des Besuchsdienstes greifen den Menschen aber auch in schwierigen persönlichen Situationen unter die Arme und fangen sie beispielsweise in Trauersituationen auf“, sagt Pfarrerin Gabriele Hische, die das Besuchsdienstteam begleitet. Hierfür wird es künftig regelmäßig, monatliche Treffen geben.

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