EINFÜHRUNGEN Am 1. und 3. Advent im Johannes- und Lukas-Bezirk
Neue Gemeindepfarrerinnen in Evangelischer Kirchengemeinde Paderborn

VON HEIDE WELSLAU

WERDEN EINGEFÜHRT: Pfarrerin Daniela Walter (links) am 1. Advent und Pfarrerin Elisabeth Goller am 3. Advent. FOTO: HEIDE WELSLAU

WERDEN EINGEFÜHRT: Pfarrerin Daniela Walter (links) am 1. Advent und Pfarrerin Elisabeth Goller am 3. Advent.
FOTO: HEIDE WELSLAU

PADERBORN. Die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Paderborn erhält Verstärkung: Im Dezember führt der Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Paderborn, Volker Neuhoff, zwei neue Gemeindepfarrerinnen in Gottesdiensten in ihr Amt ein: am 1. Advent im Johannes-Bezirk und am 3. Advent im Lukas-Bezirk. Beide Pfarrerinnen sind schon bekannt in Paderborn.
Daniela Walter (47) wird am Sonntag, 1. Dezember (1. Advent), um 14 Uhr im Gottesdienst in der Johannes-Kirche, Dietrich-Bonhoeffer-Straße 1, in ihr Amt als neue Gemeindepfarrerin eingeführt. Die musikalische Gestaltung übernehmen der Johannes-Gospel-Chor und Flötenchor. Bereits im Sommer 2018 übernahm Daniela Walter die Vertretung der vakanten Pfarrstelle im Johannes-Bezirk, die sie auch weiterhin mit halber Stelle ausfüllen wird. Die Verschiebung der Bezirksgrenzen – das Stadtgebiet südlich der Riemekestraße wurde dem Markus-Bezirk mit jetzt 3000 Gemeindegliedern zugeordnet – schaffte die Voraussetzungen dafür. Der Johannes-Bezirk hat nun ca. 1500 Gemeindeglieder.

Pfarrerin Daniela Walter FOTO: HEIDE WELSLAU

Pfarrerin Daniela Walter.
FOTO: HEIDE WELSLAU

In Paderborn ist Pfarrerin Walter bereits seit März 2017. Seitdem ist ihr Ehemann, Thomas Walter, Gemeindepfarrer im Paderborner Matthäus-Bezirk. Zuvor teilten sich die beiden fast zehn Jahre lang eine Pfarrstelle in der Kirchengemeinde Burbach, solange die beiden Kinder noch klein waren. Im Kirchenkreis Paderborn arbeitete Daniela Walter bis jetzt als Springerin in den Kirchengemeinden Bad Lippspringe, Warburg und im Lukas-Bezirk. „Ich freue mich sehr, von nun an wieder fest an einem Ort Gemeindeleben gestalten zu können“, so die begeisterte Gemeindepfarrerin.

 

Pfarrerin Elisabeth Goller. FOTO: PRIVAT

Pfarrerin Elisabeth Goller.
FOTO: PRIVAT

Die bisherige 2. halbe Stelle des Johannes-Bezirks wird aufgeteilt: Mit einer Viertel-Pfarrstelle wird Elisabeth Goller (35) mit der konzeptionellen Arbeit für die im Paderborner Stadtgebiet entstehenden großen Neubau- und Konversionsgebiete beauftragt: Barker und Alanbrooke Kaserne sowie Springbach Höfe. Diese gehören mit den Stadtteilen Lieth und Goldgrund zum nördlichen Bereich des Lukas-Bezirks und werden mit der wieder besetzten Viertel-Stelle im wachsenden Lukas-Bezirk (aktuell rund 3700 Gemeindeglieder) das Seelsorgegebiet von Pfarrerin Goller sein. Im Lukas-Bezirk wird sie im Team mit dem langjährigen Gemeindepfarrer Christoph Keienburg arbeiten. Auftakt ist ihre Einführung als Gemeindepfarrerin im Gottesdienst am Sonntag, 15. Dezember (3. Advent), um 10.30 Uhr in der Lukas-Kirche, Am Laugrund 5. Für Musik sorgen der Chor Coloris, das Violinduo Lena Petri/Justus Goebel und Eckhard Wiemann an der Orgel.
Elisabeth Goller war seit April 2015 Gemeindepfarrerin im Bezirk Sennelager-Sande der Evangelischen Kirchengemeinde Schloß Neuhaus, die letzten Jahre in Elternzeit. Davor übernahm sie als Pfarrerin Vakanz-Vertretungen in Borchen und Delbrück. „Ich kenne mein neues Seelsorgegebiet gut, da ich mit meiner Familie bereits mitten im Lukas-Bezirk lebe. Ich freue mich auf die vielen Aufgaben, die mich erwarten“, so Pfarrerin Elisabeth Goller.
Insgesamt leben 18.000 Protestantinnen und Protestanten in den sechs Seelsorgebezirken der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Paderborn: Abdinghof, Markus, Matthäus, Lukas, Johannes und Martin-Luther mit jeweils eigener Kirche und eigenen Gemeinderäumen sowie weiterhin insgesamt sechs Pfarrstellen. Alle Bezirke liegen in der Paderborner Kernstadt. Zum Lukas-Bezirk gehören außerdem Dahl und Dörenhagen. Zukünftig möchten sich die sechs Bezirke noch mehr miteinander verknüpfen, gute Angebote und Ideen teilen sowie gemeinsame Gottesdienste feiern.

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