Über 30 Ehrenamtliche engagieren sich in ihrer Freizeit
Notfallseelsorge von katholischer und evangelischer Kirche und Stadt gewürdigt

Weihbischof Hubert Berenbrinker (Mitte links) und Superintendent Volker Neuhoff (Mitte rechts) im Kreis der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Notfallseelsorge der Stadt Paderborn. FOTO: DEKANAT PB

Weihbischof Hubert Berenbrinker (Mitte links) und Superintendent Volker Neuhoff (Mitte rechts) im Kreis der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Notfallseelsorge der Stadt Paderborn.
FOTO: DEKANAT PB

PADERBORN. Im Rahmen seiner Visitationsreise durch das Dekanat Paderborn traf sich Weihbischof Hubert Berenbrinker jetzt mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Notfallseelsorge der Stadt Paderborn. Diese konnte im vergangenen Jahr ihr 20-jähriges Bestehen feiern und wurde zudem mit dem Bürgerpreis der Stadt Paderborn ausgezeichnet. Auch Weihbischof Berenbrinker würdigte den besonderen Einsatz der ehrenamtlichen Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger, die Menschen in Situationen unerwarteter existentieller Krisen begleiten. Allein im Jahr 2018 waren 67 Einsätze zu verzeichnen, darunter 26 Einsätze bei häuslichen Todesfällen.
Hinter der Notfallseelsorge verbirgt sich ein Kreis von gut 30 ehrenamtlich engagierten Menschen, die in ihrer Freizeit rund um die Uhr einen Bereitschaftsdienst vorhalten, der Polizei und Rettungskräfte durch die seelsorgliche Betreuung u.a. von Angehörigen unterstützt. Der Mitarbeit in der Notfallseelsorge geht eine intensive Ausbildung voraus. Supervision und kollegiale Beratung zur Verarbeitung der seelischen Belastungen nach den Einsätzen sind ebenfalls wichtige Grundpfeiler dieses anspruchsvollen Ehrenamtes. Getragen wird die Notfallseelsorge durch eine Kooperation von katholischer und evangelischer Kirche sowie der Stadt Paderborn. Der Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Paderborn, Volker Neuhoff, nahm an der Begegnung teil.

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