1000 INTERESSIERTE besuchten Hochzeitsmesse im Schützenhof
Ökumenischer Stand ist Eingangstor für kirchliche Themen

Drei von insgesamt acht Frauen und Männern, die am ökumenischen Stand der Kirchen auf der Messe „Hochzeitsträume“ in Paderborn mit vielen Menschen in Kontakt kamen: (von links: Rainer Fromme, Nicola Maier und Tim Wendorff. FOTO: EKP/HEIDE WELSLAU

Drei von insgesamt acht Frauen und Männern, die am ökumenischen Stand der Kirchen auf der Messe „Hochzeitsträume“ in Paderborn mit vielen Menschen in Kontakt kamen: (von links) Rainer Fromme, Nicola Maier und Tim Wendorff.
FOTO: HEIDE WELSLAU

PADERBORN (wels). 1000 Interessierte besuchten die Messe „Hochzeitsträume“ am 5. Januar im Schützenhof Paderborn. Unter den 44 Ausstellern waren der Evangelische Kirchenkreis Paderborn, das Dekanat Paderborn und die Katholische Erwachsenen- und Familienbildung Paderborn (kefb) wieder mit dem ökumenischen Stand der Kirchen vertreten.
Im achten Jahr der Kooperation – seit des ersten gemeinsamen Auftritts 2012 – gab es einige Neuerungen am Stand der Kirchen: Von weitem machten schon zwei große rote Luftballons in Herzform aufmerksam. Am Stand veranschaulichte ein Altar mit zwei Stühlen die räumliche Situation der kirchlichen Trauung. Als kleines Geschenk an die Besucherinnen und Besucher sowie als Gesprächsauftakt wurden jeweils zwei leckere Kekse in Herzform und weiterhin die beliebten Trauspruchkarten verteilt.
Insgesamt acht Frauen und Männer waren am und vor dem Stand der Kirchen ansprechbar und unterwegs. Und das nicht nur zu Fragen der kirchlichen Trauung oder der Ehevorbereitung. Mehrminütige Gespräche waren keine Seltenheit. Auf evangelischer Seite waren es Sabine Black, Schulpfarrerin, Kathrin Elhaus, Gemeindepfarrerin in Altenbeken, und Tim Wendorff, Gemeindepfarrer in Höxter.
„Wir sind das Eingangstor für kirchliche Themen“, stellte Rainer Fromme (Dekanat Paderborn) fest. Der Kontakt zu den Besuchern sei leicht, denn: „Die Menschen, die hierher kommen, haben sowieso gute Laune. Und unsere Präsenz wird gut angenommen.“ „Die Menschen sind dankbar für unsere Präsenz. Wir schenken Zeit und wollen nichts verkaufen“, bestätigte Nicola Maier (kefb). „Die Hemmschwelle sich direkt an die Kirchengemeinde zu wenden, ist relativ hoch. Unser Angebot hier ist dagegen niedrigschwellig“, so die Erfahrung von Pfarrer Tim Wendorff.
Gefragt wurde beispielsweise nach erneuter Heirat nach Scheidung, konfessionsverschiedenen Trauungen, gleichgeschlechtlichen Trauungen oder danach, wie der „Wunschort“ gefunden wird. Dass der Kontakt zum Gemeindebüro oder Pfarrbüro vor Ort gar nicht schwierig ist, sei besonders für diejenigen ohne enge Bindung an ihre Heimatgemeinde (und das würden immer mehr) eine wichtige Information gewesen.

 

 

 

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