Am 6. April in der Erlöserkirche Elsen
Requiem als Passionsmeditation

Paderborn-Elsen. Der Chor der Erlöserkirche führt in der Passionszeit am Samstag, 6. April, um 19.30 Uhr in der Elsener Erlöserkirche das Requiem von Gabriel Fauré auf. Der Eintritt ist frei, am Schluss des Konzerts wird um eine Spende zugunsten der kirchenmusikalischen Arbeit in der Gemeinde gebeten. Die Ausführenden sind Julia Valero (Spran), Florian Frake (Bass), Matthias Schulze (Orgel), Mitglieder des Sinfonieorchesters Paderborn und der Chor der Erlöserkirche. Die Leitung hat Thomas Schulze-Athens.

Faurés berührende, tröstliche und beruhigende Musik will davon erzählen, dass der Tod aus christlicher Sicht nicht das endgültige Aus darstellt: In leuchtender Vorahnung beschreibt seine Komposition gerade gegen Ende, dass es eine Hoffnung auf Ostern gibt.

Im Rahmen einer Konzertmeditation wird die Musik ergänzt durch aktuell-meditative Texte, die helfen sollen, die Themen Sterben, Tod und Auferstehung ins heutige Bewusstsein zu rücken. Bezüge des gewaltsamen Kreuzestodes und aktueller Unmenschlichkeiten sollen durch persönliche Berichte von Leid und Unterdrückung, etwa auf dem südamerikanischen Kontinent oder durch die Tragik der Flüchtlingskrise auf dem Mittelmeer, deutlich werden.

In der Passions- oder Fastenzeit gedenken Christen des gewaltsamen Sterbens Jesu am Kreuz. Auf vielfältige Art und Weise hat man sich in der Geschichte des Christentums bemüht, in diesen Wochen vor Ostern Bewusstsein für die Bedeutung des Kreuzestodes des Jesus von Nazareth zu schaffen, sei es durch persönliches Innehalten in dieser besonderen Zeit des Kirchenjahres, sei es durch persönlichen Verzicht und Fasten, sei es aber auch in der Beschäftigung mit Musik, die das Thema Tod und Sterben aufgreift.

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