Selbstverteidigungskursus für Mädchen startet am 14. Februar

Noch Restplätze für das Angebot der Evangelischen Jugend

Nein heißt Nein: Jugendreferentin Sonja Hillebrand vom Evangelischen Kirchenkreis Paderborn bietet einen Selbstverteidigungskursus für Mädchen an. Foto: EKP/Oliver Claes

Nein heißt Nein: Jugendreferentin Sonja Hillebrand vom Evangelischen Kirchenkreis Paderborn bietet einen Selbstverteidigungskursus für Mädchen an.
Foto: EKP/Oliver Claes

Paderborn (ekp). Im Selbstverteidigungskursus für Mädchen (13 bis 15 Jahre) der Evangelischen Jugend sind noch Restplätze frei. Unter dem Titel „Nein heißt Nein!“ findet er vom 14. Februar an sieben Terminen jeweils freitags von 17 bis 19 Uhr in der Mensa des Pelizäus-Gymnasiums in Paderborn statt. Die Kosten betragen 25 Euro. Die Mindestteilnehmerinnenzahl ist 14, maximal können 20 Mädchen teilnehmen. Die Leitung haben Jugendreferentin Sonja Hillebrand und die erfahrenen Trainerin Elisabeth Tegetmeyer. Eine Anmeldung ist bis zum 11. Februar möglich beim Jugendreferat des Evangelischen Kirchenkreises Paderborn; Tel. (05251) 5002-11; Email: ruschkowski@kkpb.de oder online auf www.juenger-paderborn.de.

Der Kursus wird erstmalig als Kooperation des Jugendreferates mit dem TV 1875 Paderborn und der Polizei angeboten. Durch Gespräche, Erfahrungsübungen und Selbstverteidigungstraining werden die Teilnehmerinnen mental auf Gefahrensituationen vorbereitet und erlernen einfache, aber effektive Selbstverteidigungstechniken. Die feste Gruppe bietet einen geschützten Raum und die Möglichkeit, auf Bedürfnisse der Teilnehmerinnen einzugehen.

„Wir möchten den Mädchen vermitteln, dass sie sich in einer schwierigen Situation wehren können, ihnen Mut machen und ihr Selbstbewusstsein stärken. Untersuchungen belegen, dass wehrhafte Mädchen in rund 90 Prozent der Fälle fremde Täter abwehren konnten“, sagt Jugendreferentin Sonja Hillebrand. Außerdem soll den Teilnehmerinnen gezeigt werden, welche Angebote sie in Anspruch nehmen können, wenn es eine Grenzverletzung gegeben hat. „Es gibt Hilfe, und auch wir als Evangelischer Kirchenkreis sind ansprechbar“, betont Hillebrand, die auch Beauftragte für sexuelle Gewalt des Evangelischen Kirchenkreises Paderborn ist.