Gemeinsame Erklärung Paderborner Altenhilfeeinrichtungen
Verantwortungsvoller Umgang mit der Corona-Pandemie

Gemeinsame Pressemitteilung der Altenhilfeeinrichtungen Paderborn des Caritasverbands Paderborn, des Westphalenhof, des St. Johannisstift, des Vereins katholischer Altenhilfeeinrichtungen

Paderborn. Da am Montag, 30.3. 2020, eine große Menge an Covid-19-Fällen im Perthes-Haus gemeldet wurde, treibt viele Menschen die Sorge um, wie sich die Situation in weiteren Paderborner Einrichtungen für Senioren darstellt.

Alle Altenhilfeeinrichtungen in Paderborn, wie die unter der Leitung des Caritasverbands, des St. Johannisstift und der Westphalenhof, rüsten sich seit Wochen gegen die Coronapandemie – so sind Besuche von Angehörigen und Externen absolut verboten . Außerdem wird natürlich sehr genau auf die Einhaltung der Hygienebestimmungen und die Empfehlungen des Robert –Koch- Instituts geachtet.

Und weil auch bei sparsamstem Umgang mit Material wie zum Beispiel Mundschutz eine Knappheit droht, nähen viele Mitarbeiter und Ehrenamtliche im Moment Behelfsmundschutze. Die von der Regierung angekündigten Lieferungen lassen in Paderborn erstmal weiter auf sich warten. Alle Einrichtungen haben dementsprechend ihren Verbrauch sehr stark im Blick und versuchen laufend, die Bestände aufzustocken.

Eine präventive Testung der Mitarbeiter in den Altenhilfeeinrichtungen in Paderborn ist zurzeit nicht möglich -es gibt dafür nicht genug Testkapazitäten.  Die Einrichtungen bedauern das sehr, zumal immer mehr Forscher eine flächendeckende Testung empfehlen.

Für den Fall, dass es in einem Pflegeheim zu einer Infektion kommt, sind schon jetzt Quarantänebereiche vorbereitet, so dass ein erkrankter Bewohner sofort separiert werden kann oder ganze Bereiche unter Quarantäne gestellt werden können. Mitarbeiter, die positiv getestet sind, bleiben sofort zu Hause – auch ein Verdachtsfall reicht da schon aus. Mitarbeiter, die in isolierten Bereichen arbeiten, werden mit besonderer Schutzkleidung ausgestattet. Auch die (Einmalkittel u.Ä.) würden im Fall eines großen Ausbruchs schnell knapp werden.

Dienstzeiten und – schichten wurden so geändert, dass es zu möglichst wenig Kontakten zwischen den Teams kommt. Über die Dienste wird nach wie vor präzise Buch geführt, so können Infektionsketten nachvollzogen und unterbrochen werden.

Darüber hinaus muss ein Coronafall dem Kreisgesundheitsamt und der Heimaufsichtsbehörde der Kreisverwaltung Paderborn gemeldet werden, die dann weitere Schritte koordiniert.

Alle Einrichtungen sind so gut wie eben möglich auf Coronainfektionen eingestellt und bedanken sich bei den Mitarbeitern und auch bei vielen Ehrenamtlichen für ihren unermüdlichen Einsatz in diesen schwierigen Zeiten!

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