Kirche zukunftsfest gestalten
Vier Gemeinden finden zusammen

Presbyterinnen, Presbyter und Pfarrer aus Brakel, Marienmünster, Nieheim, Lügde und Steinheim mit den Beratern Hanns Meiners und Matthias Schmidt (1. und 4. v. li.). FOTO: PRIVAT

Presbyterinnen, Presbyter und Pfarrer aus Brakel, Marienmünster, Nieheim, Lügde und Steinheim mit den Beratern Hanns Meiners und Matthias Schmidt (hinten 1. und 4. v. li.). FOTO: PRIVAT

STEINHEIM – Gemeinsam sind wir stärker, wenn jeder seine Gaben einbringt  und nicht nur an den eigenen Kirchturm denkt! Diese Überzeugung  prägte auch die zweite gemeinsame Tagung der Presbyterien (Gemeindeleitungen) der Evangelischen Kirchengemeinden Brakel, Marienmünster-Nieheim, Lügde (Lippe) und Steinheim, die am 3. März stattfand. Ganztägig berieten 18 Presbyter sowie die Gemeindepfarrer, wie in den nächsten Monaten ihre bisher  selbständigen vier Gemeinden zu einer  neuen Gesamtgemeinde verschmelzen können.

Wenn nun in diesen Tagen die jeweiligen Ortspresbyterien in getrennten Beratungen diesen „Vereinigungsprozess“ beschließen,  kann im Frühsommer 2019 eine Gemeinde entstehen, die von Lügde bis Brakel reicht und ca. 8.400 Mitglieder hat. Derzeit stehen den Gemeinden zum Dienst in insgesamt fünf Kirchen  noch vier Pfarrer, ab Juli 2020 allerdings nur noch drei Pfarrer zur Verfügung. Diese Kürzung macht ein enges und vertrauensvolles Miteinander der haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden erforderlich.

Seit mehr als zwei Jahren berät eine Arbeitsgruppe aus Vertretern der vier Gemeinden den Vereinigungsprozess sowie die zukünftige Struktur der geplanten „Gesamtgemeinde“. Pfarrer Matthias Schmidt aus Schötmar (Bad Salzuflen)  sowie Pfarrer Hans Meiners aus Rahden, Gemeindeberater in der Evangelischen Kirche von Westfalen, begleiteten den Beratungsprozess und moderierten nun auch die Tagung Anfang März.

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