Ökumenischer Frauentag in Paderborn-Elsen
Wunder gibt es immer wieder!?!

Das Vorbereitungsteam des Ökumenischen Frauentages (von links): Maria Schleyer, Pfarrerin Heidrun Greine, Irene Glaschick, Annette Wagemeyer und Ingeborg Knust. FOTO: PRIVAT

Das Vorbereitungsteam des Ökumenischen Frauentages (von links): Maria Schleyer, Pfarrerin Heidrun Greine, Irene Glaschick, Annette Wagemeyer und Ingeborg Knust. FOTO: PRIVAT

PADERBORN-ELSEN – Wunder gibt es immer wieder!?! – unter diesem Motto trafen sich evangelische und katholische Frauen zu Gedankenaustausch und gemeinsamem Tun. 60 Teilnehmerinnen aus dem Evangelischen Kirchenkreis und dem Hochstift Paderborn und weitere 20 Frauen, die für das Programm und den Service sorgten, erlebten im Dionysius-Haus der katholischen Kirchengemeinde Elsen Ende September einen fröhlichen Tag voller inspirierender Angebote rund um das Thema „Wunder“. Veranstaltet wurde der Frauentag vom Synodalen Ausschuss für kirchliche Frauenarbeit, vom kfd-Regionalteam Hochstift Paderborn, der Evangelischen Frauenhilfe Paderborn und dem Ökumenischen Forum Christlicher Frauen in Europa.

Ein Impuls zu Beginn mit Bildern und Texten stimmte die Frauen auf das Thema ein. Es wurde deutlich: Gottes Wunder umgeben uns immer, wir müssen nur unsere Augen öffnen. Es folgten verschiedene Arbeitsgruppen. Im Gesprächskreis über ökumenische Begegnung wurde von vielen Erfahrungen im Miteinander von Gemeinden berichtet. Vieles, was früher unvorstellbar war, ist heute erreicht, und doch bleiben noch Wünsche nach mehr Gemeinsamkeit, z. B. beim Abendmahl. Deutlich wurde, wie intensiv Ökumene gelebt werden kann, hängt immer von den beteiligten Menschen ab.

Der ökumenische Frauentag bot unterschiedliche Zugänge, sich mit biblischen Geschichten zu beschäftigen: Mit der Methode „godly play“ wurde darüber meditiert, wie wunderbar Abraham von Gott geleitet wurde. Um ein Heilungswunder ging es bei einer „Schriftmeditation“.  Heilung war auch Thema einer weiteren Gesprächsgruppe, in der über eigene Erfahrungen berichtet und nachgedacht wurde.

Wunderwerke wurden aus Papier gebastelt. Entspannung pur gab es bei der Feldenkrais-Gruppe. Beim Tanzen wurde Gemeinschaft gespürt und der Seele Raum gegeben, sich zu entfalten. In der Arbeitsgruppe „Singen“ fanden 30 sangesfreudige Frauen zusammen. Sie erfuhren die wohltuende Kombination von Singen und Bewegung, sangen von Wundern und ließen ihre Stimmen zu einem Klang vereinen.

Der Frauentag endete mit einem Gottesdienst, der Gelegenheit bot sich von Gott berühren zu lassen und das Wunder der Zuwendung Gottes zu spüren. Die Kollekte wurde für die Unterstützung der Studierendengemeinde gesammelt.

Print Friendly