Sexualisierte Gewalt

Verletzungen der sexuellen Selbstbestimmung

Der Evangelische Kirchenkreis Paderborn hat Ansprechpersonen für Fälle von Verletzungen der sexuellen Selbstbestimmung, also sexualisierter Gewalt, innerhalb der Kirche. Es sind Gemeinde- und Traumapädagogin Sonja Hillebrand (hauptamtlich) und Wolfgang Dzieran (ehrenamtlich).

Kirche und Diakonie sind Orte, denen sich Menschen in verschiedensten Lebenslagen vertrauensvoll zuwenden. Kommt es im kirchlich-diakonischen Feld zu sexualisierter Gewalt, dann ist dieses Vertrauensverhältnis zerstört. Kirche und Diakonie sollen aber sichere Orte für alle Menschen sein. Unser Motto lautet daher: „Wir wollen hinschauen, helfen und handeln!“

Betroffene Mädchen und Jungen, Männer und Frauen und deren Familienangehörige können sich an die Ansprechpersonen wenden, unabhängig davon, ob die erlebte Gewalt aktuell ist oder zurückliegt. Ebenfalls können sich Menschen an die Ansprechpersonen wenden, die einen Verdacht haben, dass es durch Personen im kirchlichen Umfeld zu Grenzverletzungen oder sexualisierter Gewalt kommt.

Die Ansprechpersonen hören den Menschen zu, nehmen sie ernst und glauben ihnen. Sie informieren und beraten sie und zeigen mögliche Schritte auf. Die Beratung und Begleitung ist unabhängig von der Erstattung einer Anzeige. Die Gespräche sind vertraulich und auf Wunsch auch anonym.