Trauer um Pfarrer i. R. Peter Mißfeldt
Langjähriger Lichtenauer Gemeindepfarrer verstorben
Lichtenau. Pfarrer im Ruhestand Peter Mißfeldt, langjähriger Gemeindepfarrer in Lichtenau ist am 10. Oktober 2026 im Alter von 94 Jahren gestorben.
Peter Mißfeldt war vom 1. April 1979 bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand am 1. September 1994 Gemeindepfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Lichtenau. Der gebürtige Schweriner hat unter anderem in Heidelberg Theologie studiert; das Vikariat führte ihn nach Bielefeld. Stationen als Pfarrer vor Lichtenau waren Hagen und Schwerte.
In der flächenmäßig großen Kirchengemeinde, verteilt auf 15 Ortschaften, sorgte Pfarrer Mißfeldt als engagierter Seelsorger zusammen mit Ehrenamtlichen und Gemeindegliedern für ein aktives Gemeindeleben, das alle Altersgruppen einbezog. Gemeinsam mit seiner Familie, Ehefrau Ursula und den Kindern, hat er das Gemeindeleben über 15 Jahre geprägt.
Pfarrer Mißfeldt hat in der Kirchengemeinde Lichtenau vieles bewegt und in Angriff genommen. Die 1980er Jahre waren bestimmt von zahlreichen Renovierungen in den kirchlichen Gebäuden, wie die Evangelische Kirche Lichtenau, die „Burg Atteln“ und die Gemeinderäume in der Burg Lichtenau. Diese Vorhaben brachte Pfarrer Mißfeldt mit großer Tatkraft voran. In seine Amtszeit fiel 1979 der 125. Jahrestag der Evangelischen Kirche Lichtenau und 1990 das 150-jährige Bestehen der Evangelischen Kirchengemeinde Lichtenau, die beide festlich begangen wurden.
Die Arbeit mit jungen Menschen war ihm ein besonderes Anliegen, so wurden in der Burg Lichtenau eigene Kinder- und Jugendräume eingerichtet. Auch für die ökumenische Zusammenarbeit machte er sich stark, davon zeugen viele ökumenische Gottesdienste, Bibelwochen und Seniorennachmittage.
Im Ruhestand engagierte sich Pfarrer Mißfeldt in der Notfallseelsorge, die ihm sehr am Herzen lag, er übernahm Gottesdienstvertretungen in Salzkotten und Urlaubsvertretungen in den neuen Bundesländern.
Wir sind dankbar für die Zeit des Wirkens von Peter Mißfeldt in unserer Kirche. Wir vertrauen ihn und alle, die um ihn trauern, der Nähe Gottes an, die über den Tod hinausreicht in das ewige Leben. Unser besonderes Mitgefühl gilt seiner Familie.