Heimatpreis Bad Lippspringe für den GlaubensGarten

Auszeichnung für einen Ort der Vielfalt und des Respekts

Der Pavillon als Zentrum des GlaubensGartens steht auf dem Landesgartenschau-Gelände im Waldpark; hier symbolisiert er die Verbindung von Erde, Schöpfung und Mensch mit dem Himmel/Spiritualität. FOTO: HEIDE WELSLAU

Der GlaubensGartens in Bad Lippspringe wurde mit dem Heimatpreis 2026 ausgezeichnet. Foto: EKP/Archiv

Bad Lippspringe. Der GlaubensGarten auf der Gartenschau Bad Lippspringe ist mit dem Heimatpreis Bad Lippspringe 2026 ausgezeichnet worden. Im Rahmen des Stadtfests hat Bürgermeister Ulrich Lange die Urkunde, einen Scheck über das Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro und das Schaf „Balinchen“ als Plüschtier überreicht.

Der GlaubensGarten war 2017 in Bad Lippspringe die erste so breit aufgestellte interreligiöse Präsenz auf einer Landesgartenschau. In seiner Rede betonte Bürgermeister Ulrich Lange, dass sich der GlaubensGarten seitdem zu einem zentralen interreligiösen Begegnungsort entwickelt habe. Der GlaubensGarten mache deutlich, dass Vielfalt und gegenseitiger Respekt zusammengehörten.

„Die Stadt Bad Lippspringe würdigt mit diesem Preis das Projekt ‚GlaubensGarten‘ als herausragendes Beispiel für gelebtes Miteinander der Religionen. Der ‚GlaubensGarten‘ bringt Menschen unterschiedlicher Glaubensrichtungen zusammen und schafft Raum für Begegnung. Dialog und gegenseitiges Verständnis. Er macht religiöse Vielfalt sichtbar und zeigt zugleich, was die Menschen verbindet.“, heißt es in der Urkunde des Heimatpreises.

Am GlaubensGarten beteiligen sich zurzeit acht Religionen und vier Konfessionen. Ihr Ziel ist es, gemeinsam das friedliche und tolerante Miteinander in der Verschiedenheit des Glaubens und der Kulturen sichtbar und erlebbar zu machen.

Urkunde des Heimatpreises